Lisk und Steger entscheiden Chiemsee Triathlon für sich

Chiemsee Triathlon 2016 - Ricarda Lisk [Foto Ingo Kutsche].jpgDer Österreicher Thomas Steger verteidigte beim 5. Chiemsee Triathlon seinen Titel aus dem Vorjahr. Ricarda Lisk gewann ihre allererste Mitteldisztanz.

 

„Das Rennen ist einzigartig, alle klatschen und jubeln“, sagte der sichtlich ausgepowerte Sieger im Ziel. 729 Einzelstarter und 88 Staffeln finishten am Wochenende bei dem Triathlon-Festival in und um Chieming über verschiedene Distanzen. Diese Resonanz begeisterte auch die Region: „Wir können alle stolz sein auf diesen Triathlon“, sagte Bürgermeister Benno Graf.

Chiemsee Triathlon 2016 - Thomas Steger [Foto Ingo Kutsche].jpgWie in den vergangenen Jahren war das starke Teilnehmerfeld des Chiemsee Triathlons gespickt mit mehr als zwei Dutzend namhaften Profis. Nach dem heftigen Sturm am Samstagabend hatte sich das Wetter pünktlich bis zum Start am Sonntagmorgen beruhigt. Bei kühlen Außentemperaturen und bewölktem Himmel versammelten sich Hunderte Sportlerinnen und Sportler am Chiemsee-Ufer. AUf der Mitteldistanz (2-80-20)setzten sich die beiden Schwimmer Jan Wolfgarten und Lukasz Wojt schnell von der Konkurrenz ab. Wojt pflügte regelrecht durch den Chiemsee und verließ als erster das Wasser. Etliche andere Profis wie Steger, der Vorjahreszweite Jaroslav Kovacic oder auch Hawaii-Altersklassenweltmeister Malte Bruns folgten dahinter. Auf dem Rad spielte Steger dann seine Stärken aus und machte seinen Mitstreitern klar, wer der aktuelle König am Chiemsee ist. Mit einer Gesamtzeit von 3:39:57 Stunden holte er sich wie im Vorjahr den Sieg. Diesmal aber mit weitem Abstand. Knapp fünf Minuten später jagte Julian Erhardt ins Ziel, der sein Endergebnis kaum glauben konnte. „Ein extrem harter Tag, ich wollte schon fast aufgeben.“ Dritter wurde Jaroslav Kovacic.

Ricarda Lisk vor Ewa Bugdol und Jenny Schulz
Bei den Frauen zeichnete sich das erwartete Duell zwischen Ewa Bugdol, Chiemsee Triathlon-Siegerin von 2013, und Ricarda Lisk ab, die bei Olympia in Peking die deutschen Farben vertreten hatte und mittlerweile die Mitteldistanz für sich entdeckt hat. Bugdol kam eine Sekunde schneller aus dem Wasser. Lisk spielte im Sattel und vor allem dann auf dem h/p/cosmos Running Circle ihre Erfahrung aus und setzte sich an die Spitze. Unangefochten bis zum Schluss. Mit einer Gesamtzeit von 4:06:40 Stunden holte sie sich die Krone am Chiemsee. „Der Wettbewerb hat super Spaß gemacht, nicht nur, aber vor allem auch, weil es mein erster Sieg auf einer Mitteldistanz ist“, sagte sie nach dem Rennen. Bugdol wurde Zweite mit 4:10:19 Stunden. Den dritten Platz erkämpfte sich Jenny Schulz mit einer starken Laufleistung nach 4:19:11 Stunden.

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Text: mit Informationen der Pressemitteilung Chiemsee Triathlon
Fotos: Pressemitteilung Chiemsee Triathlon