Wolff und Angert gewinnen in Mußbach

Marc Unger, Florian Angert, Michael Görner, Jürgen Hilberath und Antje Louis beim BASF Triathlon Cup Rhein Neckar 2016 in Mussbach. Foto © Rhein-Neckar-Picture *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only.

Marc Unger, Florian Angert, Michael Görner, Jürgen Hilberath und Antje Louis beim BASF Triathlon Cup Rhein Neckar 2016 in Mussbach. Foto © Rhein-Neckar-Picture *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only.Katharina Wolff und Florian Angert haben das Auftaktrennen des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2016 in Mußbach für sich entschieden. Durch den deutlichen Abstand zu seinen Verfolgern ist der Sieg für Titelverteidiger Angert besonders wertvoll.

Insgesamt 545 Sportler waren beim 25. Mußbacher Triathlon bei besten äußeren Bedingungen mit ungefähr 20 Grad Celsius am Start, 300 von ihnen absolvierten die klassische Olympische Distanz. Dabei mussten die Triathleten zunächst 1.500 Meter im Stadionbad Neustadt schwimmen, anschließend auf 41 Radkilometern über die Kalmit fahren und als letzte Disziplin 10 Kilometer in den Mußbacher Weinbergen laufen.

Herausragende Schwimmzeit
Vorjahressieger und Cup-Titelverteidiger Florian Angert (Team Erdinger Alkoholfrei) sorgte gleich bei der ersten Disziplin für einen Paukenschlag: Mit 17:08 Minuten setzte er eine Bestmarke, die ihn mit großem Vorsprung zum Rad wechseln ließ. Anfangs der langen Steigung auf die Kalmit führte Angert mit vier Minuten vor Marc Unger (SC Neukirchen), der seinerseits 30 Sekunden vor Michael Göhner (Team Erdinger Alkoholfrei), dem Roth-Gewinner von 2009, lag. Malte Plappert, der zu diesem Zeitpunkt 20 Sekunden hinter Michael Göhner fuhr, gab das Rennen später auf, weil ihn eine Erkältung behinderte.

Beim Wechsel zum Laufen hatte sich Göhner mittlerweile knapp vor Unger gesetzt. Schon auf der ersten Laufrunde konnte Göhner, der nach einer langen Verletzungspause immer noch Fußprobleme hat, den Platz jedoch nicht halten. Vorne war da schon längst alles klar: Angert siegte in 2:00:22 Stunden, Unger lag im Ziel sieben, Göhner zehn Minuten hinter ihm. Im Ziel erläuterte Florian Angert, dass sein Vorsprung aus dem Schwimmen ihm die Sicherheit gegeben habe, um auf den Abfahrten nicht alles riskieren zu müssen. So kam es wohl auch, dass er die Verbesserung seines eigenen Streckenrekords um eine knappe Minute verpasst hat – angesichts der souveränen Vorstellung nur ein winziger Schönheitsfehler für Angert, der 2016 seinen Cup-Gesamtsieg wiederholen möchte und dazu heute auch durch die großen Abstände den Grundstein legte.

1. Florian Angert (Team Erdinger Alkoholfrei): 2:00:22 Stunden
2. Marc Unger (SC Neukirchen): 2:07:07 Stunden
3. Michael Göhner (Team Erdinger Alkoholfrei): 2:09:56 Stunden

Aufholjagd über die Kalmit
Das Rennen der Frauen prägte im Gegensatz zum „Sieg von vorne“ bei den Männern eine Aufholjagd: Katharina Wolff (Tri-Team Heuchelberg) kam als siebte aus dem Wasser und fuhr auf dem Rad auf Platz eins nach vorne. Diesen Rang konnte sie beim Laufen unangefochten verteidigen, sie siegte in 2:24:18 Stunden. Spannend war bei den Frauen die Auseinandersetzung um Platz zwei: Simone Hofmann (TSV Amicitia Viernheim) und Simone Schwarz (AST Süßen) kamen gemeinsam von der Radstrecke und wechselten synchron zum Laufen. Dort hatte Hofmann die besseren Beine und brachte knapp drei Minuten zwischen sich und Schwarz. Im Ziel stellte sich heraus, dass die fulminante Aufholjagd von Wolff auch einem Missgeschick geschuldet war. Die spätere Siegerin war 100 Meter zu viel geschwommen und darüber so wütend, dass sie auf dem Rad so schnell anging, dass sie sich schon fragte, ob ihr Tempo gut gehen würde. Die 26-jährige Wolff wollte sich in dieser Saison eigentlich auf Mitteldistanz-Wettbewerbe konzentrieren, überlegt aber jetzt, vielleicht doch den gesamten BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar zu bestreiten.

1. Katharina Wolff (Tri-Team Heuchelberg): 2:24:18 Stunden
2. Simone Hofmann (TSV Amicitia Viernheim): 2:25:58 Stunden
3. Simone Schwarz (AST Süßen): 2:28:36 Stunden

TV Mußbach unterstützt Förderkreis der Grundschule
Seit vielen Jahren spendet der TV Mußbach pro Teilnehmer einen Euro des Startgelds an soziale Projekte. Der Vereinsvorstand rundet die Endsumme anschließend auf. ln diesem Jahr kommt der Erlös dem Förderkreis der Grundschule Mußbach zugute.

Nächste Station: RömerMan in Ladenburg
Am 23. Juli folgt in Ladenburg mit dem RömerMan das zweite Rennen BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2016. Der Wettbewerb startet spektakulär mit dem Bootstransfer der Sportler zum Startpunkt. Nach dem Schwimmen im Neckar geht der selektive Radkurs über den Weißen Stein und die Ursenbacher Höhe, bevor dann spätestens auf der zweimal zu durchlaufenden 5-Kilometer-Strecke die Entscheidung fällt.

weitere Informationen

Text: Pressemitteilung Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
Fotos: www.rhein-neckar-picture.de