Challenge Roth: Keine Chance dem E-Doping

Challenge Triathlon: Roth - PreviewsDamit der Triathlon-Sport in Sachen E-Doping fair bleibt, werden bei der Challenge Roth in diesem Jahr neue Kontrollmassnahmen eingeführt.

 

Die neuen Kontrollen beim Einchecken in die Wechselzone sollen „technisches Doping“ durch unerlaubte kleine Hilfsmotoren unterbinden. Die Thematik ist neu: Ende Januar wurde bei den Radcross-Weltmeisterschaften im belgischen Zolder bei einer Sportlerin ein Rad gefunden, in dessen Rahmen ein Motor versteckt war. Aus dem Triathlonsport sind solche Betrugsfälle bislang nicht bekannt, der DATEV Challenge Roth geht hier jedoch ganz bewusst in die Offensive und schiebt derartigen Ideen durch intensive Kontrollmechanismen und -maßnahmen von vornherein einen Riegel vor. Das Maßnahmenpaket ist komplex. So wurden die Wettkampfrichter bereits speziell zu diesem Thema intensiv geschult. Beim Bike Check-in wird jedes einzelne Fahrrad kontrolliert und bei begründetem Verdacht von einem Mechaniker einer intensiven Kontrolle unterzogen. Am Wettkampftag selbst werden stationäre und mobile Wärmebildkameras auf der Strecke zum Einsatz kommen, die verbotene Ein- und Umbauten an den Rädern sicher identifizieren können. Auch bei der Abgabe der Räder in der Wechselzone 2 durchläuft jedes einzelne Rad nochmals die Kontrolle durch eine Wärmebildkamera.

Felix Walchshöfer: „Wir wollen hier niemand unter Generalverdacht stellen, sondern – ganz im Gegenteil – unsere fairen und ehrlichen Athleten schützen. Wir legen massiven Wert darauf, dass der Triathlonsport und speziell unsere Veranstaltung sauber bleibt. Durch unsere engmaschigen Präventivmaßnahmen stellen wir sicher, dass es keine Chance auf Betrug beim DATEV Challenge Roth gibt“.

Text: Pressemitteilung Challenge Roth
Foto: Alex Grimm/Getty Images