WTS Hamburg:
Resultate für das Selbstvertrauen

Steffen Justus als Achter und Rebecca Robisch (beide Saarbrücken) als 13. erzielten die besten deutschen Resultate bei den Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Hamburg. Vize-Europameisterin Sophia Saller (Ingolstadt) beendete ihre WM-Premiere nach einem etwas unglücklichen Schwimmen als 39. Sieger in Hamburg wurden die Amerikanerin Gwen Jorgensen (56:54 Minuten) und der Brite Alistair Brownlee (51:43 Minuten).

„Das sind die Resultate, die wir aktuell erreichen können, wenn die Weltspitze komplett am Start ist“, resümmierte ein nicht unzufriedener DTU-Bundestrainer Dan Lorang. Daher hatte auch Rebecca Robisch ein Lächeln im Gesicht im Ziel. „Ich bin megazufrieden, ich werde immer konstanter und das ist dieses Jahr das Ziel.“ Ebenfalls glücklich war Steffen Justus über sein bestes Resultat seit vielen Monaten. „Das ist wieder mal ein Rennen gewesen, das mit kleinen Ausnahmen einigermaßen rund lief, und somit bin ich sehr einverstanden mit dem Ergebnis, was auch das Selbstbewusstsein wieder verstärkt.“

Unterschiedlich verliefen die Wettkämpfe der weiteren DTU-Starter. Bei den Damen konnte auch Anja Knapp (Dettingen) als 16. überzeugen, Hanna Philippin (Saarbrücken) erwischte keinen guten Tag und kam auf Rang 46 ins Ziel. Bei den Herren wurde Gregor Buchholz (Saarbrücken) wie Knapp 16., Maximilian Schwetz (Erlangen) lief als 23. ins Ziel, Franz Löschke (Potsdam) als 30. Und Justus Nieschlag (Saarbrücken) beendete seinen Arbeitstag nach dem Pech, beim Radfahren seinen Sattel in der drittletzten Runde verloren zu haben, auf Platz 41.

Text: Oliver Kubanek | Deutsche Triathlon Union e.V.
Fotos:  DTU